Schlauer in wenigen Minuten

 

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DIE SACHE MIT DER GRÖSSE
 
Weibliche Löcherkraken werden zwei Meter groß. Klingt nicht übermäßig furchterregend?
Für die Männchen schon: Die erreichen nämlich gerade mal 2,4 Zentimeter und sind damit so klein wie die Pupille ihrer Partnerin. Außerdem bringen sie kaum 1/40000 ihres Gewichtes auf die Waage ein Viertelgramm. Erstaunlicherweise gelingt es den meisten Löcherkraken dennoch, den Körper ihrer Gespielen in weniger als acht Stunden so weit zu erkunden, dass sie ihn befruchten können.
 
Name: Ariolimax dolichyphallu
Vorkommen: Great Barrier Reff - Australien
Die Lebenserwartung der Männchen liegt bei 6 Monate und der Weibchen 2 Jahre.
 
ALLES NUR TOTES GEWICHT
 
Spinnenmännchen der Gattung Argiope aurantie haben nicht den Hauch einer Chance
Sie sterben exakt in dem Moment, in dem sie ihre Partnerin begatten. Ein automatischer Mechanismus, der noch andere unschöne Dinge bewirkt: Ihr Körper schwillt monströs an und ist 15 Minuten lang unzertrennlich mit dem Leib des Weibchens verbunden genau so lange, wie Madame Spinne braucht, um sich ihres Liebhabers zu entledigen  durch Auffressen.
 
Name: Argiope aurantia
Vorkommen in Kanada, USA, Zentral & S�damerika
Die Lebenserwartung der Männchen liegt bei 3 Monaten und der Weibchen 1 Jahr
 
 
IST HOLZ WÄRMER ALS STEIN?
 
Nein. Eine Steinoberfläche kommt uns bei Berührung nur kälter vor, weil sie ein guter Wärmeleiter ist. Alle Oberflächen in einem Zimmer haben dieselbe Temperatur 20 Grad. Berühren wir mit unseren ca. 15 Grad wärmeren Händen eine Marmorplatte, verteilt sie die so aufgenommene Wärme blitzschnell über den gesamten Gegenstand, um den Temperaturunterschied auszugleichen. Holz schafft das nicht so schnell. Die Wärme, die wir in Holz spüren, ist unsere eigene.
 
WARUM BRENNEN BRENNESSELN?
 
Schuld daran ist das Hormon Histamin, das allergische Reaktionen hervorruft.
Die Brennessel wehrt damit Feinde über winzige Haare auf ihren Blättern ab. Berühren wir ein Brennesselblatt, brechen die Haare darauf ab. Wie durch eine Spritze wird das Histamin in die Haut injiziert. Dort reizt der Stoff den Schmerznerv - Nervus trigeminus. Der reagiert immer dann wenn wir etwas Brennendes, Stechendes oder Beißendes spüren. Bereits ein
Zehnmillionstel Gramm des Giftes reicht aus um schmerzhafte Hautreaktionen hervorzurufen.

 

 

IST TELEFONIEREN BEI GEWITTER GEFÄHRLICH?
 
Ja, Handys ziehen durch ihre erhöhte Leitfähigkeit Blitze an. Wird ein Mensch vom Blitz getroffen, sorgt der hohe Wiederstand der Haut dafür, dass die Ladung des Blitzes sich über den Körper verteilt. Trägt man aber ein leitfähiges Gerät wie ein Handy am Körper, erhöht sich das Risiko, dass der Blitz etwa durch das Ohr in den Körper eindringt. Folge: Herzstillstand. Bisher starben drei Menschen auf Diese Weise an einem Blitzschlag.
Übrigens: Festnetztelefone sind ungefährlich, vorausgesetzt, sie sind über ein Erdkabel mit dem Telefonnetz verbunden.
 
 
WO STEHT DIE GRÖSSTE PYRAMIDE?
 
Nicht in Ägypten, sondern in Mexiko! Das Volumen der Pyramide in Cholula ist mit 3,3 Millionen Kubikmeter größer als das der Cheopspyramide (2,5 Mio. m³)
Mit 137 Metern ist die Ägyptische Cheopspyramide aber immer noch die höchste Pyramide der Welt. Nur 65 Meter Höhe misst dagegen die mexikanische Pyramide, die vor mehr als 1000 Jahren zu Ehren des Aztekengottes Quetzalcoatl erbaut wurde. Sie wurde in einem Jahrtausend immer wieder erweitert. Das Ergebnis ist gewaltig: Allein die Plattform ihrer Spitze bietet Platz für eine ganze Kirche. Übrigens: Die Weiße Pyramide von China soll mit 300 Metern Höhe und einer Kantenlänge von 485 Metern alle anderen in den Schatten stellen.
Leider lässt sich nicht nachprüfen, ob sie wirklich existiert. Ihr angeblicher Standort liegt in einem militärischen Sperrgebiet.
 
 
WO LIEGEN DIE ÄLTESTEN STEINE DER ERDE?
 
Auf dem Mond! Da der Erdtrabant vor 4,5 Milliarden Jahren durch den Zusammenstoß des marsgroßen Planeten Thaia mit der Erde entstand, suchen Forscher hier nach dem ältesten Erdgestein. Auch Asteroideneinschläge waren in den Anfängen der Erdgeschichte teilweise so heftig, dass sie Gestein (Minerale) aus der Erdkruste schlugen und bis zum Mond beförderten. Aus diesem Grund wurde auf der Erde immer wieder Gestein vom Mond und sogar vom Mars gefunden. Die ältesten Steine auf der Erde selbst liegen seit fast vier Milliarden Jahren am kanadischen Great Slave Lake. Das älteste Mineral ist ein 4,4 Milliarden alter Zirkon aus Australien.

 

 
 
WELCHES TIER IST DAS DÜMMSTE DER ERDE?
 
Die Qualle. Sie lebt gänzlich ohne Hirn und lernt auch nichts dazu - aber das macht ihr gar nichts aus. Da, wo Licht ist, ist oben: So viel erkennt das Meerestier über sein simpel gestricktes Nervensystem. Und mehr muss die Qualle auch gar nicht wissen, denn oben an der Meeresoberfläche findet sie Plankton zum Fressen. Unterschiedliche Reaktionen, die die Nesseltiere in unterschiedlichen Gewässern zeigen, basieren nur auf Reflexen und nicht auf Erfahrung. Bewegen kann sich die Qualle nur vertikal, indem sie die Wassermenge in ihrem glockenförmigen Körper reguliert. Diese Kontraktion wird von einem elektrischen Impuls gesteuert, der mit 80 km/h über spezielle Nervenbahnen geleitet wird - einfach, aber effektiv. Ansonsten lässt sich die Qualle,  die übrigens zu 95 Prozent aus Wasser besteht, von Strömungen treiben.
 
 
WIE SCHNELL BEWEGEN SICH KONTINENTE?
 
Mit bis zu zehn Zentimeter pro Jahr rasen die Erdschollen über das flüssige Erdinnere. Diese Bewegung ließ die Kontinente erst entstehen. Umwälzungen durch den Wärmeaustausch zwischen dem Erdkern und dem Erdmantel - so genannte Konvektionsströme - sind der Antrieb der Erdmassen. Vor 150 Millionen Jahren begannen die im Urkontinent Pangäa vereinigten Erdteile, sich zu trennen. Geologen erwarten, dass unsere Kontinente sich in 300 Millionen Jahren wieder zu einem neuen Superkontinent namens Pangäa ultima vereinigen.
 
 
WO STEHT DER ÄLTESTE BAUM DER ERDE?
 
Beim Bau der Pyramiden war sie noch ein Spross - eine Grannenkiefer. in den White Mountains ist 4770 Jahre alt. "Methusalem" - wie Forscher den Baumoldie nennen, lebt in mehr als 300 Metern Höhe. Grannenkiefern gedeihen nur im Westen der USA. Hier gibt es rund 20 "Methusalerne", die älter als 4000 Jahre sind. Biologen ist es jetzt gelungen, aus den Baumoldies Sämlinge zu gewinnen. Die Experten sind sich sicher: Die heutigen Baumbabys leben noch in 5000 Jahren.
 
 
WOHER HAT DER COCKTAIL SEIEN NAMEN?
 
Hahnenkämpfe, die vor 150 Jahren von Einwanderern in den USA veranstaltet wurden, gaben dem Cocktail (deutsch: Hahnenschwanz) seinen Namen. Der Besitzer des siegreichen Gockels bekam die Schwanzfeder des unterlegenen Hahnes als Trophäe. Beim anschließenden Feiern lautete der Trinkspruch: On the cock's tail!"
(Auf den Hahnenschwanz!). übrigens: Ursprünglich waren Cocktails reiner Selbstschutz: Der erste amerikanische Whisky - ein hochprozentiger Kornschnaps - war pur völlig ungenießbar, gemischt mit Zucker und Früchten aber erträglich.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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